Am 27. Januar jährt sich der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 81. Mal. Seit Jahren beschäftigt uns in der Schule das Schicksal von Millionen von Juden während der Shoah. Mit dem Projekt „Lebensmelodien“ erinnern und gedenken wir in der Schulgemeinschaft der Opfer.
Auch in diesem Jahr am 27. Januar.
Wir versammeln uns an diesem Tag um 9.00 Uhr, um uns musikalisch und in einer kurzen Gedenkzeit bewusst zu machen, was all die Menschen, die in Auschwitz, und in den vielen anderen KZs in Europa umgebracht wurden, durchlitten haben. Gleichzeitig eröffnen wir eine Ausstellung der Gedenkstätte Yad Vashem in diesem Flur, die sich der Frage widmet: Shoah. Wie war es menschlich möglich?
Die Lebensmelodien haben uns im vergangenen Jahr nicht nur nach Auschwitz begleitet, wir durften auch vom 7.-10. November mit den Lebensmelodien wieder in Berlin sein: Zunächst bei einem beeindruckenden Konzert in der Landesvertretung von RLP. Die sich anschließenden Gespräche mit den Konzertbesuchern haben uns gezeigt, wie wichtig die Botschaft der Melodien ist. Dann haben wir uns vorbereitet auf das große Konzert in der Apostel-Paulus-Kirche in Berlin-Schöneberg. Eindrücke von diesem Konzert finden sich hier.
Schließlich konnten wir die freien Zeiten in Berlin nutzen, um diese „Kultur“- Hauptstadt ein wenig zu erkunden. Abschließend hatten wir am 10.November noch die Gelegenheit, den Bundestag zu besuchen.

All das war nur möglich mit der großzügigen Unterstützung durch den VEFF und die Renate Strömbach Stiftung, die uns schon so oft finanziell unter die Arme gegriffen haben.
Dürfen wir uns darauf freuen, auch in diesem Jahr wieder bereichernde Begegnungen mit den Lebensmelodien zu erleben:
Die Workshops mit Nur Ben Shalom im April, das Lebensmelodien-Konzert im Juni und unsere Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau, ebenfalls im Juni.
Wir dürfen gespannt sein.
Text und Fotos: Christof Haxel-Schamuhn
