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  • 15.03. AotV: Verleihung der Zelter-Plakette durch den Bundespräsidenten in Kaiserslautern
  • 15.03. Preisträgerkonzert Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
  • 17.03. Benefizkonzert der SV
  • 18.03. – 19.03. Mündliche Abiturprüfungen

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Wie entstehen eigentlich die neuen Außenmöbel, die künftig unseren Schulhof bereichern werden? Eine Delegation des Landesmusikgymnasiums ging dieser Frage nach und besuchte die Produktionsstätte der Westeifel Werke in Weinsheim. Mit dabei waren Schulleitung, Internats- und Wirtschaftsleitung, Mitglieder der Schülervertretung sowie Frau Mazanik als Mit-Initiatorin dieser beeindruckenden Neuausstattung des LMGs mit „Grünen Klassenzimmern“.

Empfangen wurde die Gruppe von Vertriebsleiter, Herrn Thommes und Werkstattleiter, Herrn Backes, die in einer kurzen Einführung die Philosophie der Westeifel Werke vorstellten: Die anerkannte Werkstatt bietet Menschen mit Behinderungen individuelle Arbeitsplätze, die ihren Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen entsprechen. Im Berufsbildungsbereich wird gemeinsam erarbeitet, wo die persönlichen Stärken liegen und welche Perspektiven sich hieraus entwickeln.

Seit 1980 produziert das Unternehmen hochwertiges Freiraummobiliar aus puristischen Rohstoffen wie Metall, Holz und Beton – dabei gelingt der Spagat zwischen anspruchsvollem Design und barrierefreien Produktionsbedingungen, die den Mitarbeitenden mit Handicap gerecht werden.

Im Anschluss ging es auf Entdeckungstour durch die vier Werkshallen. Die Besucher konnten hautnah miterleben, wie aus einzelnen Rohstoffen Schritt für Schritt fertige Möbel entstehen. Besonders interessant war dabei der Bereich der Freiraumausstattung – also genau jene Möbel, die künftig auch den Schulhof des Landesmusikgymnasiums verschönern werden. Materialien und fertige Produkte durften sogar angefasst werden und unter Anleitung wurde eine Bürstenschleifmaschine selbst ausprobiert.

Ein besonders wertvoller Eindruck war jedoch zu sehen, mit wie viel Freude und Engagement die Menschen trotz Handicaps ihrer Arbeit nachgehen – und wie sehr sie in diesem Arbeitsumfeld wertgeschätzt werden.

Zum Abschluss begrüßte auch Geschäftsführer, Herr Niesen, die Gäste persönlich. Bei Kaffee und Kuchen bot sich noch einmal die Gelegenheit zum Austausch, bevor alle Beteiligten eine kleine Überraschungstüte mit auf den Heimweg bekamen.

Mit großer Vorfreude auf die zukünftige Schulhofgestaltung kehrte die Gruppe nach Montabaur zurück – gespannt darauf, die fertigen Möbel bald auf dem Gelände des Landesmusikgymnasiums willkommen zu heißen.

Text: Ariane Dommermuth, Fotos: Kati Mazanik